Kosten und Vergleich

Immobilie verkaufen: Kosten für Immobilienmakler

Beim Verkauf einer Immobilie entstehen vor allem Kosten für die Maklerprovision. In Deutschland wird diese meist als Prozentsatz des Verkaufspreises berechnet und liegt für Verkäufer häufig im Bereich von 2,38 % bis 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer.

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Schneller Kostenüberblick

Was kostet Immobilie verkaufen im Durchschnitt?

Für private Immobilienverkäufe liegen die Maklerkosten für Verkäufer typischerweise bei etwa 4.760 € bis 35.700 €, abhängig vom erzielten Kaufpreis. Bei einem Verkaufspreis von 400.000 € entspricht ein Verkäuferanteil von 2,38 % bis 3,57 % etwa 9.520 € bis 14.280 €.

Kostenrichtwert Immobilie verkaufen 2026 EUR 4.760 - EUR 35.700 Für ein Projekt
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Faktoren, die den Preis beeinflussen

Verkaufspreis

Provisionsvereinbarung

Objekt und Vermarktungsaufwand

Regionale Marktbedingungen

Was kostet ein Immobilienmakler beim Verkauf?

Die größten Kosten beim Immobilienverkauf sind in der Regel die Maklerkosten. Sie werden üblicherweise nicht als fester Pauschalpreis, sondern als Anteil am beurkundeten Kaufpreis berechnet. Bei privaten Wohnimmobilien liegt der Verkäuferanteil häufig zwischen 2,38 % und 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer. Die tatsächliche Höhe hängt unter anderem vom Bundesland, der Objektart, dem Verkaufspreis und der Vereinbarung im Maklervertrag ab.
  • Typischer Verkäuferanteil: ca. 2,38 % bis 3,57 % des Kaufpreises inklusive MwSt.
  • Bei 300.000 € Verkaufspreis: ca. 7.140 € bis 10.710 € Maklerkosten für den Verkäufer
  • Bei 500.000 € Verkaufspreis: ca. 11.900 € bis 17.850 € Maklerkosten für den Verkäufer
  • Zusatzleistungen wie hochwertige Fotografie, Energieausweis oder besondere Vermarktung können separat vereinbart werden

Welche Leistungen sind häufig enthalten?

Ein Immobilienmakler unterstützt den Verkaufsprozess von der Preiseinschätzung bis zum Notartermin. Welche Leistungen in der Provision enthalten sind, sollte vor Vertragsabschluss klar festgelegt werden.
  • Marktpreiseinschätzung und Verkaufsstrategie
  • Zusammenstellung verkaufsrelevanter Unterlagen
  • Exposé-Erstellung mit Objektbeschreibung und Fotos
  • Online-Vermarktung und Interessentenmanagement
  • Besichtigungen und Vorauswahl geeigneter Käufer
  • Preisverhandlungen und Vorbereitung des Kaufabschlusses
  • Begleitung bis zum Notartermin und zur Übergabe

Wichtiger Hinweis zur Provisionsaufteilung

Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher gilt in Deutschland häufig eine geteilte Maklerprovision. Beauftragt der Verkäufer den Makler, darf der Käufer in vielen Fällen nicht stärker belastet werden als der Verkäufer. Bei Gewerbeimmobilien, Grundstücken oder Verkäufen zwischen Unternehmen können andere Vereinbarungen gelten. Maßgeblich ist immer der konkrete Maklervertrag.
  • Provisionshöhe und Aufteilung vor Beauftragung schriftlich prüfen
  • Bruttoprovision inklusive Mehrwertsteuer vergleichen
  • Klären, ob Zusatzleistungen bereits enthalten sind
  • Fälligkeit der Provision im Maklervertrag beachten

Wie lassen sich Verkaufskosten reduzieren?

Verkäufer können Kosten steuern, indem sie Leistungen, Provisionssatz und Vermarktungsstrategie vergleichen. Wichtig ist jedoch, nicht nur den Preis zu betrachten: Ein realistischer Verkaufspreis und professionelle Vermarktung können den erzielbaren Erlös deutlich beeinflussen.
  • Mehrere Maklerangebote vergleichen und Leistungsumfang prüfen
  • Provisionssatz und enthaltene Leistungen transparent vereinbaren
  • Unterlagen frühzeitig vorbereiten, zum Beispiel Grundbuchauszug, Energieausweis und Pläne
  • Realistischen Angebotspreis wählen, um lange Vermarktungszeiten zu vermeiden
  • Zusatzleistungen nur buchen, wenn sie für das Objekt sinnvoll sind
Ausführlicher Ratgeber

Immobilie verkaufen: Kosten realistisch planen

Wer eine Immobilie verkauft, sollte die Kosten frühzeitig kalkulieren. Der wichtigste Kostenpunkt ist meist die Maklerprovision. Sie wird als Anteil am Verkaufspreis berechnet und fällt normalerweise nur bei erfolgreichem Verkauf an. Fachleute24 hilft dabei, passende Immobilienmakler zu vergleichen und den Leistungsumfang transparent einzuordnen.

Preisaufbau

Typische Maklerkosten für Verkäufer

Die Spanne basiert auf einem Verkäuferanteil von rund 2,38 % bis 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer bei Verkaufspreisen zwischen etwa 200.000 € und 1.000.000 €. Bei höherem oder niedrigerem Verkaufspreis verändern sich die absoluten Kosten entsprechend.

pro Verkauf
€4.760 – €35.700

Kosten nach Position

PositionEinheitHinweisPreis
Wohnung oder Haus bis ca. 300.000 € Verkaufspreis pro Verkauf Richtwert für den Verkäuferanteil bei üblicher prozentualer Maklerprovision. €4.760 – €10.710
Wohnung oder Haus ca. 300.000 € bis 600.000 € Verkaufspreis pro Verkauf Häufiger Kostenbereich für viele private Immobilienverkäufe. €7.140 – €21.420
Höherwertige Immobilie ca. 600.000 € bis 1.000.000 € Verkaufspreis pro Verkauf Absolute Provision steigt mit dem erzielten Kaufpreis. €14.280 – €35.700
Energieausweis, falls noch nicht vorhanden pro Dokument Verbrauchsausweise sind meist günstiger als Bedarfsausweise. €80 – €500
Optionale Premium-Fotos, 360-Grad-Tour oder Grundrissaufbereitung pro Projekt Nur relevant, wenn diese Leistungen nicht in der Maklerprovision enthalten sind oder separat beauftragt werden. €300 – €1.500
Preisgrafik

Preisspannen auf einen Blick

Vergleichen Sie die wichtigsten Richtpreise nebeneinander. Die Balken zeigen das Verhältnis zwischen niedrigen und höheren Schätzungen.

Wohnung oder Haus bis ca. 300.000 € Verkaufspreis €4.760 – €10.710
pro Verkauf
Wohnung oder Haus ca. 300.000 € bis 600.000 € Verkaufspreis €7.140 – €21.420
pro Verkauf
Höherwertige Immobilie ca. 600.000 € bis 1.000.000 € Verkaufspreis €14.280 – €35.700
pro Verkauf
Energieausweis, falls noch nicht vorhanden €80 – €500
pro Dokument
Optionale Premium-Fotos, 360-Grad-Tour oder Grundrissaufbereitung €300 – €1.500
pro Projekt

Beispielsituationen

Eigentumswohnung für 250.000 € verkaufen

Bei einem Verkäuferanteil von 2,38 % bis 3,57 % liegen die Maklerkosten ungefähr zwischen 5.950 € und 8.925 € inklusive Mehrwertsteuer.

€5.950 – €8.925

Einfamilienhaus für 450.000 € verkaufen

Für ein Haus mit marktüblicher Maklerprovision entstehen für den Verkäufer typischerweise etwa 10.710 € bis 16.065 € Maklerkosten.

€10.710 – €16.065

Höherwertige Immobilie für 800.000 € verkaufen

Bei einem Verkaufspreis von 800.000 € kann der Verkäuferanteil der Maklerprovision etwa 19.040 € bis 28.560 € betragen.

€19.040 – €28.560

Entscheidungshilfe

OptionVorteileNachteileGeeignet für
Immobilienmakler beauftragen Professionelle Marktpreiseinschätzung, Vermarktung, Besichtigungen, Verhandlungen und Begleitung bis zum Notar. Maklerprovision fällt bei erfolgreichem Verkauf an. Verkäufer, die Zeit sparen, den Marktwert sicher einschätzen lassen und den Verkaufsprozess professionell begleiten lassen möchten.
Immobilie privat verkaufen Keine Maklerprovision für den Verkäufer, volle Kontrolle über den Prozess. Hoher Zeitaufwand, Risiko bei Preisfindung, Unterlagen, Besichtigungen und Verhandlungen. Verkäufer mit guter Marktkenntnis, ausreichend Zeit und Erfahrung mit Immobilienverkäufen.
Teilservice nutzen Einzelne Leistungen wie Bewertung, Fotos oder Exposé können gezielt beauftragt werden. Koordination bleibt überwiegend beim Verkäufer; nicht jeder Makler bietet Teilservices an. Verkäufer, die einzelne professionelle Leistungen benötigen, den Verkauf aber weitgehend selbst organisieren möchten.

Preisfaktoren

Kaufpreis

Die Maklerprovision wird meist prozentual vom notariell beurkundeten Kaufpreis berechnet. Dadurch steigen die Kosten in Euro mit dem Verkaufspreis.

Region

Regionale Marktgewohnheiten und Wettbewerb beeinflussen Provisionssätze und Leistungsangebote.

Objektart

Bei Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Grundstücken, Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeobjekten können unterschiedliche Vereinbarungen üblich sein.

Vermarktungsaufwand

Schwierige Lagen, Renovierungsbedarf, fehlende Unterlagen oder spezielle Käuferzielgruppen können mehr Aufwand verursachen.

Zusatzleistungen

Home Staging, Drohnenaufnahmen, besondere Anzeigenpakete oder umfangreiche Grundrissarbeiten können separat berechnet werden, wenn sie nicht im Standardpaket enthalten sind.

Spartipps

1
Leistungsumfang vergleichen

Nicht nur den Provisionssatz betrachten, sondern auch prüfen, welche Leistungen enthalten sind.

2
Unterlagen vorbereiten

Vollständige Dokumente beschleunigen den Verkaufsprozess und vermeiden Zusatzaufwand.

3
Realistische Preisstrategie wählen

Ein überhöhter Angebotspreis kann die Vermarktung verlängern und spätere Preisreduzierungen nötig machen.

4
Zusatzleistungen gezielt auswählen

Premium-Marketing lohnt sich vor allem bei Objekten, bei denen hochwertige Präsentation den Verkaufserfolg spürbar unterstützt.

Häufige Fragen zu Kosten

Antworten zu Immobilie verkaufen

Was beeinflusst den Preis von Immobilie verkaufen?

Wichtig sind Umfang, Vorbereitung, Material, Zugänglichkeit und gewünschte Ausführung. Eine klare Aufschlüsselung hilft beim Angebotsvergleich.

Sind das Festpreise?

Nein. Die Beträge sind Richtwerte. Der endgültige Preis hängt von der konkreten Situation und den vereinbarten Leistungen ab.

Wie vergleiche ich Angebote richtig?

Vergleichen Sie Preis, Leistungsumfang, Material, Planung und Bedingungen. Ein niedriger Preis ist nicht immer besser, wenn Vorbereitung oder Finish fehlen.

Wann ist ein individuelles Angebot nötig?

Ein individuelles Angebot ist sinnvoll bei ungewöhnlichen Maßen, Schäden, schwieriger Zugänglichkeit oder besonderen Anforderungen an das Ergebnis.

Kann ich bei Immobilie verkaufen sparen?

Ja. Beschreiben Sie die Arbeit konkret, bündeln Sie verwandte Aufgaben und vergleichen Sie mehrere Angebote mit denselben Anforderungen.

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Häufige Fragen

Über Immobilie verkaufen

Was kostet es, eine Immobilie zu verkaufen?

Die Kosten hängen vom Objekt, der Vermarktung, dem Leistungsumfang des Maklers und dem vereinbarten Honorar ab.

Wie hoch ist die Maklerprovision beim Immobilienverkauf?

Für Verkäufer liegt die Maklerprovision bei privaten Wohnimmobilien häufig zwischen 2,38 % und 3,57 % des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Die genaue Höhe hängt von Region, Objektart und Vertrag ab.

Wann sollte ich Angebote anfragen?

Fragen Sie Angebote an, sobald Sie den Verkauf planen und erste Unterlagen wie Grundriss, Energieausweis oder Flächenangaben zusammentragen können.

Wann muss ich die Maklerprovision bezahlen?

Die Provision wird in der Regel erst fällig, wenn der Kaufvertrag notariell beurkundet wurde und die im Maklervertrag vereinbarten Voraussetzungen erfüllt sind.

Worauf sollte ich beim Vergleich achten?

Vergleichen Sie Bewertung, Exposé, Fotos, Vermarktungskanäle, Besichtigungsmanagement, Verhandlung und klare Honorarabsprachen.

Kann ich die Maklerprovision verhandeln?

Ja, die Maklerprovision ist grundsätzlich verhandelbar. Entscheidend sind Marktlage, Objektwert, erwarteter Aufwand und der Leistungsumfang des Maklers.

Ist ein schneller Verkauf teurer?

Ein sehr kurzfristiger Verkauf kann mehr Aufwand verursachen, etwa durch schnelle Vermarktung, zusätzliche Termine und intensive Käuferkommunikation.

Welche Zusatzkosten können beim Immobilienverkauf entstehen?

Mögliche Zusatzkosten sind Energieausweis, professionelle Fotos, Grundrissaufbereitung, Home Staging, Dokumentenbeschaffung oder besondere Vermarktungsmaßnahmen. Viele Standardleistungen sind jedoch bereits in der Provision enthalten.

Lohnt sich ein Immobilienmakler beim Verkauf?

Ein Makler kann sich lohnen, wenn Marktpreis, Zielgruppe, Vermarktung und Verhandlung professionell gesteuert werden sollen. Besonders bei höherwertigen, schwer einschätzbaren oder zeitkritischen Verkäufen kann die Unterstützung sinnvoll sein.

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