Wie rechnen Rechtsanwälte ab?
Vor der Beauftragung sollte geklärt werden, welches Abrechnungsmodell gilt. So vermeiden Sie Missverständnisse und können Angebote besser vergleichen.
- RVG-Gebühren: gesetzliche Gebühren, häufig abhängig vom Gegenstands- oder Streitwert
- Stundenhonorar: sinnvoll bei komplexer Beratung oder laufender Begleitung
- Festhonorar: häufig bei klar abgegrenzten Leistungen wie Vertragsprüfung oder Schreiben
- Pauschalen für Erstberatung: besonders bei einer ersten rechtlichen Einschätzung üblich
Was beeinflusst die Anwaltskosten?
Die Kosten hängen nicht nur vom Anwalt selbst ab. Entscheidend sind vor allem Komplexität, Dringlichkeit, Streitwert und die Frage, ob ein Verfahren außergerichtlich oder vor Gericht geführt wird.
- Rechtsgebiet und Spezialisierung des Anwalts
- Umfang der Unterlagen und notwendige Recherche
- Gegenstands- oder Streitwert bei RVG-Abrechnung
- Anzahl der Termine, Schriftsätze und Verhandlungen
- Dringlichkeit, Fristen und Verhandlungsaufwand
- Gerichts- und Gegenseitekosten bei einem Verfahren
So behalten Sie die Kosten im Blick
Eine klare Leistungsbeschreibung hilft, die anwaltlichen Kosten besser einzuschätzen. Fragen Sie früh nach dem voraussichtlichen Aufwand und lassen Sie sich die Abrechnung erklären.
- Vorab klären, ob Erstberatung, Stundenhonorar, RVG oder Festpreis gilt
- Unterlagen sortiert bereitstellen, um Bearbeitungszeit zu reduzieren
- Ziel der Beratung genau beschreiben: Prüfung, Schreiben, Verhandlung oder Klage
- Nach einer Kostenschätzung für außergerichtliche und gerichtliche Schritte fragen
- Prüfen, ob eine Rechtsschutzversicherung Kosten übernimmt
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